Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat erklärt, dass die Bundesregierung keine Pläne für eine Spritpreisbremse zur Entlastung von Autofahrern angesichts steigender Benzinpreise hat, da dies nicht auf der Agenda stehe. Sie betonte, dass die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas trotz des Konflikts im Iran nicht gefährdet sei und keine Knappheiten bestünden. Die aktuellen Preissprünge seien auf Marktreaktionen zurückzuführen, nicht auf physische Engpässe, und die Gasspeicher seien gut gefüllt. Reiche erwähnte, dass die Bundesregierung eine Taskforce zur Analyse der Lage und zur Prüfung von Handlungsmöglichkeiten wieder eingesetzt habe, um auf die volatile Situation reagieren zu können, falls erforderlich, ohne jedoch spezifische Krisenmechanismen zu nennen.