Reiche nimmt Erneuerbare Energien ins Visier – Kritik aus der Branche: „Wunschzettel“ für Netzbetreiber 10.02.2026

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant mit einem 36-seitigen Gesetzesentwurf, Netzengpässe im Stromnetz zu entschärfen, indem der Ausbau erneuerbarer Energien stärker dem Netz untergeordnet wird. In Regionen mit Kapazitätsgrenzen sollen neue Projekte nur unter strengeren Bedingungen ans Netz gehen, wobei Betreiber von Abregelungen bis zu zehn Jahre lang auf finanzielle Entschädigungen verzichten müssten. Ziel ist es, Netzbetreiber angesichts einer Antragsflut, insbesondere bei Großbatteriespeichern mit rund 400 Gigawatt Anschlusskapazität, zu entlasten und Kosten für Engpassmanagement, die 2025 voraussichtlich 2,7 Milliarden Euro betragen, zu senken. Die Branche kritisiert dies scharf und befürchtet eine Investitionsbremse und eine Verknappung des Stromangebots, was zu steigenden Preisen führen könnte.














