Reiche: Solaranlagen nur noch mit Speicher erlaubt 20.03.2026

Das Bundeswirtschaftsministerium unter Katherina Reiche (CDU) plant eine Reform der Förderung für private Solaranlagen, die eine Abschaffung der garantierten Einspeisevergütung für kleine Anlagen vorsieht. Betreiber neuer Anlagen müssten ihren Strom künftig selbst vermarkten. In "kapazitätslimitierten Gebieten" sollen Verteilnetzbetreiber die Möglichkeit erhalten, den Anschluss neuer Anlagen abzulehnen oder nur unter Verzicht auf Entschädigungszahlungen ("Redispatch-Vorbehalt") zuzulassen, wenn jährlich drei Prozent des Stroms abgeregelt werden. Dies soll "Überförderung" vermeiden, da kleine PV-Anlagen sich laut Ministerium bereits nach wenigen Jahren rentieren und keine Förderung auf Kosten der Steuerzahler mehr benötigen. Die Leistung kleiner Anlagen soll zudem auf 50 Prozent begrenzt werden, wenn kein eigener Speicher vorhanden ist, um die Einspeisung bei Netzüberlastung zu reduzieren. Diese Pläne stoßen auf Kritik von Verbänden und dem Koalitionspartner SPD, die einen Rückgang des Solarausbaus befürchten.















