Reizblase: Studie zeigt höheres Sturzrisiko bei starkem Harndrang 30.04.2026

Eine neue Studie, veröffentlicht in "Neurourology and Urodynamics", hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer Reizblase und einem erhöhten Sturzrisiko bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 69 Jahren aufgedeckt. Die Untersuchung, die Gesundheitsdaten von über 4.000 US-Amerikanern analysierte, ergab, dass Personen mit einer Reizblase ein um fast 40 Prozent höheres Sturzrisiko aufweisen als jene ohne diese Beschwerden, bei denen das Risiko bei etwa 26 Prozent lag. Dieses Risiko steigt proportional zur Schwere der Reizblasensymptome wie starkem Harndrang und nächtlichem Wasserlassen. Mögliche Ursachen sind Veränderungen im Gangbild, gestörter Schlaf und die Nebenwirkungen von Medikamenten. Das Forschungsteam der Mayo-Klinik in Minnesota schlägt vor, das Sturzrisiko künftig auch anhand von Reizblasensymptomen zu bewerten, da die Behandlung dieser Beschwerden potenziell Stürze verhindern könnte.














