Die pädagogischen Hochschulen in der Schweiz verzeichnen für das Herbstsemester 2026 rekordhohe Anmeldezahlen, die auf einen längerfristigen Anstieg zurückzuführen sind. Die PH Zürich meldet 1962 Anmeldungen (+7%), die PH Bern 771 (+6%) und die PH Luzern 791 (+12%), während die PH FHNW ein zweistelliges Plus erwartet. Insbesondere Quereinsteigerprogramme sind stark gefragt, was auf eine erhöhte Attraktivität des Berufs zurückzuführen ist, laut der Rektorin der PH Zürich auch auf Anpassungen im Studienangebot wie Teilzeitmöglichkeiten. Trotz steigender Anmeldezahlen bleibt der Lehrpersonenmangel laut dem Dachverband LCH eine Herausforderung, da ein signifikanter Teil der ausgebildeten Lehrpersonen den Beruf frühzeitig verlässt. Das Bundesamt für Statistik prognostiziert jedoch eine schrittweise Verringerung der Lücke zwischen Angebot und Bedarf bis 2032, bedingt durch sinkende Schülerzahlen. Regional gibt es unterschiedliche Entwicklungen, wobei Kantone wie Zürich und Bern von einer Entspannung berichten, während die Personalsuche in vielen Regionen weiterhin anspruchsvoll bleibt.