In diesem Jahr ist ein aussergewöhnlich starker Befall mit Eichenprozessionsspinnern zu verzeichnen, was auf trockene und warme Frühjahrsbedingungen zurückzuführen ist, die den frisch geschlüpften Raupen optimale Lebensbedingungen boten. Diese wärmeliebende Schmetterlingsart profitiert vermutlich auch vom Klimawandel, was zu einer Zunahme ihrer Populationen führt. Die Raupen sind gefährlich, da ihre Haare ein Nesselgift enthalten, das bei Hautkontakt mit Menschen und Tieren Ausschläge, Juckreiz, Blasen und allergische Reaktionen auslösen kann, die bis zu zwei Wochen andauern können. Befallene Eichen sollten gemeldet und gemieden werden, da die Haare giftig bleiben und auch von Wind verbreitet werden können. Bei Symptomen wird ärztlicher oder tierärztlicher Rat empfohlen.