Miete frisst 77 Prozent ihres Einkommens: So leben Arme in US-Motels 05.02.2026

In den USA leben zunehmend Menschen dauerhaft in preisgünstigen Motels, oft als letzte Option vor der Obdachlosigkeit. Schätzungen zufolge wohnen Hunderttausende Amerikaner in solchen Unterkünften, wobei die Zahl der betroffenen Schüler im Jahr 2022 bei 107.000 lag. Hauptursachen für diesen Trend sind Jobverlust, Mieterhöhungen, Zwangsräumungen und häusliche Gewalt. Eine Studie der Georgia State University ergab, dass Langzeitbewohner in Motels im US-Bundesstaat Georgia höhere Mietpreise zahlten als für eine Einzimmerwohnung. Insbesondere alleinerziehende Eltern, die oft mehrere Jobs ausüben, geben durchschnittlich 77 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus, da sie aufgrund von schlechter Bonität oder fehlenden Mitteln für Kautionen keine andere Wahl sehen. Motelmanager bestätigen, dass Langzeitgäste lukrativ sind, insbesondere wenn sie durch öffentliche Hilfsprogramme unterstützt werden.














