Rentenalter: Schwesig lehnt Erhöhung ab – Beamte sollen einzahlen 17.06.2026

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnt eine automatische Erhöhung des Renteneintrittsalters, gekoppelt an die steigende Lebenserwartung, ab. Stattdessen plädiert sie für ein Modell, das die Anzahl der Beitragsjahre stärker berücksichtigt, um insbesondere Rentnern mit geringen Bezügen, die im Osten Deutschlands leben und im Durchschnitt etwa 1.300 Euro erhalten, keine weiteren Kürzungen aufzubürden. Eine allgemeine Anhebung des Rentenalters über 67 Jahre hinaus hält sie für unrealistisch, besonders für Handwerker. Schwesig schlägt als strukturelle Reform vor, Beamte, Selbstständige und Politiker zukünftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, um die Finanzierung gerechter zu gestalten. Die Bundesregierung plant eine umfassende Rentenreform im Sommer, basierend auf den Vorschlägen einer Kommission, die voraussichtlich am 23. Juni ihren Bericht vorlegen wird, wobei bereits im Vorfeld erhebliche Widerstände gegen mögliche Reformen wie die Anpassung des Renteneintrittsalters erwartet werden.














