Richard Mabeys „Uneigentliche Landschaft“ – Wo das Leben durchhält und überrascht 09.06.2026

Richard Mabeys Buch „Uneigentliche Landschaft“, erstmals ins Deutsche übersetzt, erkundet die Bedeutung von Brachflächen und Randgrün, die oft übersehen oder als unordentlich betrachtet werden. Mabey argumentiert, dass diese oft als unwichtig geltenden Flächen essenziell für die biologische Vielfalt sind und ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit des Lebens sind, selbst in städtischen Gebieten. Er kritisiert die menschliche Tendenz, Natur zu kontrollieren und zu „entwickeln“, und plädiert stattdessen für Toleranz gegenüber wild wachsenden Pflanzen, auch sogenannten „Unkräutern“ und nicht-einheimischen Arten. Mabey betont den Wert dieser „unscheinbaren Landschaften“ für die Begegnung mit der Natur, insbesondere für Kinder, und würdigt die Tiere, die dort leben, und die poetische Sprache, mit der er seine Beobachtungen schildert.














