Richter verpasste wichtige Frist: Verurteilter Gewalttäter auf freiem Fuß – Opfer muss untertauchen 11.02.2026

Ein Richter in Berlin hat eine wichtige Frist versäumt, was zur vorzeitigen Entlassung eines wegen Vergewaltigung und weiterer Gewaltdelikte verurteilten 28-jährigen Mannes aus der Untersuchungshaft führte. Die Nichtfertigstellung der Protokolle der 33 Verhandlungstage innerhalb der gesetzlichen Frist verstieß gegen das Beschleunigungsgebot, woraufhin das Kammergericht den Haftbefehl aufhob. Der Mann, der im Juni 2025 zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde, war seit Mai 2024 in Haft. Seine ehemalige Partnerin, die er über Monate terrorisiert und misshandelt haben soll, lebt nun unter Polizeischutz, da er Rache angekündigt hat. Die Justizbehörden prüfen nun Optionen wie eine elektronische Fußfessel oder eine Abschiebung.

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