Rohstoff für die Rüstung Große Vorkommen in Europa - und doch kein Abbau? 13.06.2026

Der kanadische Bergbaukonzern Military Metals plant, in den Kleinen Karpaten in der Slowakei große Vorkommen von Antimon und Gold abzubauen. Nach Probebohrungen im April wurden dort die größten Antimon-Reserven der EU entdeckt, die auf 67.000 Tonnen geschätzt werden und einen Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar haben. Dieses strategisch wichtige Metall wird für Batterien, Halbleiter und insbesondere für die Rüstungsindustrie benötigt. Lokale Bürgermeister und Umweltschützer befürchten jedoch eine weitere Umweltverschmutzung, da die Region bereits unter Altlasten aus früheren Bergbauaktivitäten leidet. Trotz des öffentlichen Drucks entzog Umweltminister Tomas Taraba dem Unternehmen unerwartet die Explorationslizenz, um das öffentliche Interesse zu schützen. Military Metals bereitet eine Berufung vor und argumentiert, der Stopp widerspreche der EU-Rohstoffstrategie.













