Exklusiv Scharfe Kritik an Weimers Berlinale-Vorgehen: Amtsvorgängerin Roth warnt vor „Kunstfreiheit unter Druck“ 26.02.2026

Nach Berichten über eine geplante Neuaufstellung der Berlinale und die mögliche Ablösung der Intendantin Tricia Tuttle üben Politiker, darunter die ehemalige Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), scharfe Kritik am Vorgehen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer (CDU). Roth warnt vor „Kunstfreiheit unter Druck“ und betont die Notwendigkeit, die Autonomie kultureller Institutionen zu schützen, auch wenn deren Inhalte nicht gefallen. Weimer hatte eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats der „Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH“ (KBB) einberufen, um die Ausrichtung der Berlinale zu besprechen, nachdem der syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung der Berlinale der Bundesregierung Völkermord-Unterstützung in Gaza vorgeworfen hatte. Die SPD und Die Linke kritisieren Weimers Vorgehen ebenfalls und sehen darin eine politische Einflussnahme auf ein internationales Filmfestival, die der Kunstfreiheit schade und den Ruf der Berlinale gefährde.













