Münchner Sicherheitskonferenz: Rubio wirbt - und stellt Bedingungen 14.02.2026

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2025 zeigte sich US-Außenminister Marco Rubio diplomatisch, verfolgte aber weiterhin die "America First"-Agenda von Präsident Trump. Er betonte die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft und sprach sich für eine Wiederbelebung der "alten Freundschaft" aus, knüpfte dies jedoch an Bedingungen. Rubio forderte eine Abkehr von der bisherigen globalen Ordnung, kritisierte den Klimaschutz als "Kult" und die Idee einer regelbasierten Ordnung als "gefährliche Illusion". Er plädierte für Reindustrialisierung, technologische Innovation und Grenzsicherung und schlug eine "neue Allianz" vor, die auf diesen Säulen ruhen soll. Trotz der versöhnlichen Töne enthielt seine Rede deutlichen Druck auf Europa, dem Kurs der USA zu folgen, was von manchen als "vergiftete Umarmung" bezeichnet wurde.














