US-Außenminister Marco Rubio nutzte die Münchner Sicherheitskonferenz, um mit humorvollen Anspielungen auf die gemeinsame Geschichte Europas und der USA, wie Bierbraukunst, Cowboy-Romantik und die niederländische Vergangenheit New Yorks als „New Amsterdam“, das Publikum zu fesseln. Diese scheinbar heiteren Momente dienten jedoch einer ernsteren Botschaft: Rubio plädierte für eine Rückbesinnung auf den Nationalstaat, strenge Grenzkontrollen, Protektionismus im Handel und militärische Aufrüstung, und forderte Europa auf, diesem von den USA vorgegebenen Weg zu folgen, um die westliche Zivilisation zu schützen. Er argumentierte, dass die aktuelle, auf Regeln basierende Weltordnung die nationale Souveränität untergrabe und die USA nun die Führung übernehmen müssten.