Russische Truppen verweigern wohl Verlegung 02.07.2026

Russische Soldaten widersetzen sich laut ukrainischen Angaben einer Verlegung auf mehrere kleine Inseln im Dnipro-Flussdelta, da sie dort mit erheblichen logistischen Problemen wie mangelnder Trinkwasserversorgung und kaum Rückzugsmöglichkeiten konfrontiert sind. Eine Verweigerung der Befehle droht mit einem Einsatz im umkämpften Frontgebiet bei Saporischschja. Diese Entwicklung spiegelt eine steigende Zahl von Fahnenfluchten innerhalb der russischen Armee wider, wobei Schätzungen zufolge im Jahr 2025 rund 70.000 Soldaten desertierten, doppelt so viele wie im Vorjahr. Einige Soldaten stellen sich Berichten zufolge sogar freiwillig den Militärstaatsanwaltschaften, um einer Haftstrafe und dem Fronteinsatz zu entgehen. Das Institute for the Study of War (ISW) verzeichnete im Juni 2026 nur geringe russische Geländegewinne von durchschnittlich 3,79 Quadratkilometern pro Tag, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu früheren Phasen des Konflikts.














