Russisches Kriegsschiff Was steckt hinter den Warnschüssen im Ärmelkanal? 17.06.2026

Am Dienstag näherten sich die Segler Jane und Alan Kelvey mit ihrer Yacht im Ärmelkanal, etwa 30 Kilometer vor der Südküste Englands, einem russischen Kriegsschiff, der Admiral Grigorovich. Laut dem britischen Verteidigungsministerium näherte sich die Yacht dem Schiff auf etwa 500 Meter, woraufhin das russische Schiff Warnsignale und später Warnschüsse abgab. Die Kelveys gaben an, dass es keinen Funkkontakt gab und sie nicht auf Kollisionskurs waren. Der Vorfall ereignet sich im Kontext der jüngsten Konfiszierung eines russischen Tankers mit sanktioniertem Öl durch die Briten. Premierminister Keir Starmer bezeichnete den Vorfall als beunruhigend und fahrlässig, deutete aber an, dass es sich eher nicht um eine feindliche Aktion handle. Der ehemalige Verteidigungsminister Ben Wallace sieht in dem Vorgehen Russlands Verzweiflung angesichts von Verlusten in der Ukraine und der Beschlagnahmung des Tankers.













