Der Kreml hat der Ukraine eine mögliche Teilwaffenruhe bezüglich Angriffen auf Energieanlagen angeboten, jedoch unter zwei Bedingungen: Kiew muss die Attacken auf russische Öl- und Gasinfrastruktur einstellen und die "Erpressung anderer Länder" im Energiesektor beenden. Diese Forderung kommt nach russischen Klagen über ukrainische Drohnenangriffe auf Gaspipelines, die laut Moskau zu Preissteigerungen führen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezog sich dabei auch auf den Streit zwischen Kiew und Budapest um die Öl-Pipeline "Druschba", der zur Blockade von EU-Krediten an die Ukraine durch Ungarn führte. Währenddessen pausieren die direkten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew, und am Samstag sind Gespräche zwischen der Ukraine und den USA geplant, bei denen Russland nicht anwesend sein wird.