Russland propagiert „Krieg mit der NATO“ angesichts von Verlusten in der Ukraine 07.07.2026

Der russische Präsident Wladimir Putin und General Waleri Gerassimow stellen den anhaltenden Konflikt in der Ukraine zunehmend als direkten „Krieg mit der NATO“ dar, um militärische Misserfolge und lang anhaltende Feindseligkeiten zu rechtfertigen. Trotz Putins Behauptungen, in diesem Jahr über 3.000 Quadratkilometer Territorium erobert zu haben, berichtet das Institute for the Study of War, dass die tatsächlichen russischen Gewinne zwischen Januar und Juli lediglich 97 Quadratkilometer betrugen. Analysten vermuten, dass der Kreml eine Scheinrealität konstruiert, um westliche „Sponsoren“ wie die Vereinigten Staaten, Frankreich und Deutschland für den mangelnden russischen Erfolg verantwortlich zu machen. Indem Moskau den Kampf als Auseinandersetzung gegen den kollektiven Westen darstellt, anstatt als Unfähigkeit, die Ukraine zu besiegen, zielt das Land darauf ab, die russische Öffentlichkeit auf eine potenzielle umfassendere Mobilmachung und eine verstärkte Eskalation nach den anstehenden Parlamentswahlen vorzubereiten.














