Ukraine-Invasion, Tag 1483: Russland rekrutiert Ukrainer in besetzten Gebieten für Militärdienst 18.03.2026

Russland rekrutiert laut ukrainischen Angaben zunehmend Ukrainer in den besetzten Gebieten für den Militärdienst. Dies geschieht durch Zwang zur Annahme russischer Pässe und zur Registrierung für den Militärdienst. Allein in der vergangenen Woche sollen mindestens 17 Männer gezwungen worden sein, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium zu unterschreiben. In der Region Saporischschja werden Männer bei Straßenkontrollen festgesetzt und in Militärregistrierungsstellen gebracht, wo sie unter Druck gesetzt und mit Strafverfahren oder Haft bedroht werden. Zivile Fahrzeuge in Donezk werden beschlagnahmt und an der Front eingesetzt, während Autobesitzer mit Vorwürfen wie Terrorismus bedroht werden, wenn sie ihre Fahrzeuge zurückfordern. Auf der Krim werden ebenfalls Personen für Dienste im Hinterland erfasst, und Unternehmen müssen Listen mit potenziellen Kandidaten erstellen. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, die Bevölkerung vollständig zu erfassen und für staatliche oder staatsnahe Strukturen der Besatzungsmacht einzusetzen, was nach humanitärem Völkerrecht als Kriegsverbrechen gilt.













