„Sache von Leben und Tod“: Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi in Teheraner Klinik verlegt 11.05.2026

Die iranische Frauenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi, die im Iran eine Haftstrafe von über 30 Jahren verbüßt, wurde aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustands vorübergehend aus dem Gefängnis entlassen und in das Pars-Krankenhaus in Teheran verlegt. Die 54-Jährige erlitt einen Herzinfarkt und hat laut ihrer Stiftung noch 18 Jahre Haft vor sich. Mohammadi wurde gegen eine hohe Kaution beurlaubt und wird nun von ihrem eigenen Ärzteteam behandelt. Ihre Stiftung fordert ihre bedingungslose Freilassung und beklagt, dass Aktivisten für ihre friedliche Arbeit inhaftiert werden. Ihr Ehemann bezeichnete ihre Freiheit als „eine Sache von Leben und Tod“, und ihr Anwalt betonte die Notwendigkeit spezialisierter medizinischer Behandlung außerhalb des Gefängnisses.













