Sachsen-Anhalt Vorwürfe der Vetternwirtschaft beschäftigen die AfD 11.02.2026

In Sachsen-Anhalt sieht sich die AfD mit Vorwürfen der Vetternwirtschaft konfrontiert, die durch ein Video über das "Geschäftsmodell" der Familie Rausch öffentlich wurden. Dieses Video deutet auf jährliche Einnahmen von rund einer halben Million Euro hin, primär durch Anstellungen als Parlamentarier oder deren Mitarbeiter, finanziert aus öffentlichen Mitteln. Im Zentrum steht Tobias Rausch, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, dessen Geschwister bei einer Bundestagsabgeordneten angestellt sind, deren Tochter wiederum in der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt arbeitet. Auch Rauschs Frau ist in der Fraktion beschäftigt. Ein weiterer prominenter Fall betrifft den Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund, dessen Vater für 7.725 Euro monatlich als Mitarbeiter eines AfD-Bundestagsabgeordneten tätig sein soll. Während Siegmund die Vorwürfe zurückweist, rumort es in der Partei, und ein Brandbrief mehrerer AfD-Politiker ging an die Parteizentrale in Berlin.













