SamsungEin 18-tägiger Streik könnte die Speicherkrise verschärfen 08.05.2026

In Südkorea spitzt sich ein Tarifkonflikt bei Samsung Electronics zu, da die größte Gewerkschaft des Unternehmens mit einem 18-tägigen Streik ab dem 21. Mai droht, von dem voraussichtlich 26.000 Mitarbeiter, hauptsächlich in den Halbleiterwerken, betroffen sein werden. Die Gewerkschaften fordern eine feste Beteiligung von 15 Prozent an den Betriebsgewinnen der Unternehmenssparten und die Abschaffung der Begrenzung von Bonuszahlungen auf 50 Prozent des Jahresgehalts. Diese Forderungen resultieren aus den enormen Gewinnen, die Samsung durch den KI-Boom und die stark gestiegenen Preise für Speicherchips erzielt. Ein Streik könnte die Speicherproduktion erheblich beeinträchtigen und zu einem geschätzten Schaden von bis zu 17,4 Milliarden Euro führen, mit potenziellen langfristigen Folgen für Kundenbeziehungen. Regierungvertreter sind in Schlichtungsgesprächen involviert, um eine Lösung zu finden.















