Sauerstoff fehlt im Wasser - Hitzewelle tötet seltene Fische in der Pielach 02.07.2026

Die jüngste Hitzewelle hat in der Pielach zu einem Fischsterben geführt, bei dem mehrere tote Huchen entdeckt wurden, was einen schweren Rückschlag für den Artenschutz darstellt. WWF-Expertin Marie Pfeiffer betont, dass gefährdete Flussabschnitte in akuten Hitzesituationen dringend mehr Wasser benötigen, auch durch vorübergehend höhere Abgaben von Wasserkraftwerken, da Restwasserstrecken bei Hitze schnell Wasserpegel senken und den Sauerstoffgehalt reduzieren. Der Huchen, der kühles, sauerstoffreiches Wasser und tiefe Rückzugsräume benötigt, leidet unter den verschlechterten Bedingungen in verbauten und ausgeleiteten Flussabschnitten. Der WWF fordert die Umsetzung eines Landes-Alarmplans, der Kraftwerke zu höheren Wasserabgaben verpflichtet, sowie langfristige Schutzprogramme, Renaturierung und die Verhinderung neuer Verbauungen und Wasserkraftprojekte in sensiblen Gebieten. Das Sterben des Huchens wird als Warnsignal für den Zustand ganzer Gewässer betrachtet.














