Ausbruch vor Kap Verde Schiff mit Hantavirus-Infizierten darf nach Spanien 06.05.2026

ZUSAMMENFASSUNG: Das unter niederländischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff "Hondius" mit etwa 150 Menschen an Bord, das von Kap Verde die Erlaubnis zum Anlegen verweigert wurde, darf nun nach Spanien auslaufen. Diese Entscheidung traf die spanische Regierung in Abstimmung mit der WHO und der EU aufgrund humanitärer Prinzipien und internationalen Rechts. An Bord gibt es einen Ausbruch des Hantavirus; bislang starben drei Passagiere (ein niederländisches Ehepaar und eine Deutsche), und die WHO geht von sieben Erkrankungsfällen aus. Das Schiff, ursprünglich von Argentinien gestartet, wird voraussichtlich in drei bis vier Tagen einen nicht näher genannten Hafen auf den Kanarischen Inseln erreichen. Dort sollen alle an Bord Untersuchungen, medizinische Versorgung und die Rückführung in ihre Heimatländer organisiert werden, da Kap Verde nach WHO-Angaben nicht über die notwendigen Kapazitäten verfügt. SCHLÜSSELPUNKTE: * Drei Passagiere des Schiffes "Hondius" sind an Hantavirus gestorben: ein niederländisches Ehepaar und eine deutsche Staatsbürgerin. * Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht aktuell von insgesamt sieben Erkrankungsfällen an Bord aus. * Spanien erteilte dem Schiff die Erlaubnis, einen Hafen auf den Kanarischen Inseln anzulaufen, nachdem Kap Verde dies abgelehnt hatte. * Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) untersucht das Schiff, um dringende Evakuierungsbedarfe zu klären.













