Schiffe setzen Sensoren ausChina scannt den Ozean - USA fürchten um U-Boot-Vorsprung 27.03.2026

China baut ein umfassendes Netzwerk von Sensoren im Pazifik und Indischen Ozean auf, wobei Dutzende Forschungsschiffe den Meeresboden kartieren und Messgeräte auslegen. Offiziell dienen die Daten der Klima- und Ozeanforschung, doch Experten sehen laut Reuters eine strategische Motivation zur Verbesserung der Einsatzfähigkeit chinesischer U-Boote, was bei US-Militärs Besorgnis auslöst. Über fünf Jahre waren 42 chinesische Forschungsschiffe aktiv, die militärisch bedeutende Gebiete wie die Philippinen, Guam und Hawaii untersuchten. Diese Datenerfassung zu Temperatur, Salzgehalt und Strömungen ist entscheidend für die Sonarortung und Tarnung von U-Booten. Zusätzlich wird ein Netz fest installierter Überwachungstechnik ausgebaut, das maritime Verteidigung und Sicherheit gewährleisten soll. US-Militärs, darunter Mike Brookes vom Office of Naval Intelligence, bestätigen die Ausweitung der Vermessungsaktivitäten, die den jahrzehntelangen Wissensvorsprung der US-Marine über das "Schlachtfeld Ozean" zu erodieren drohen. China macht zudem Fortschritte bei der U-Boot-Entwicklung und könnte bis Mitte der 2030er-Jahre seine Flotte erheblich ausbauen, einschließlich des Typs 096 mit weitreichenden ballistischen Raketen.














