Richard Glossip, der 1997 in Oklahoma City wegen Anstiftung zum Mord an seinem Chef zum Tode verurteilt wurde, ist am Donnerstag nach 29 Jahren Haft gegen eine Kaution von 500.000 US-Dollar vorläufig freigelassen worden. Das Oberste Gericht der USA hatte im Februar 2025 das ursprüngliche Urteil aufgehoben, da der Hauptzeuge mit Wissen der Staatsanwaltschaft falsch ausgesagt hatte und Glossip somit Anspruch auf einen neuen Prozess hat. Diese Entscheidung folgte auf zahlreiche aufgehobene Hinrichtungstermine und eine weithin beachtete juristische Auseinandersetzung. Glossip wartet nun auf die Festlegung eines neuen Gerichtsverfahrens und beschrieb seine Freilassung als überwältigend.