Schüsse, Schläge, Knochenbrüche: Gaza-Aktivisten berichten von Misshandlungen durch Israels Marine 22.05.2026

Berichte von Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte schildern schwere Misshandlungen durch die israelische Marine bei der Festnahme in internationalen Gewässern vor Zypern. Laut dem Belgier Julien Cabral und dem Türken Bilal Kitay kamen Gummigeschosse zur Einschüchterung zum Einsatz, und die Soldaten gingen mit großer Gewalt vor, obwohl sich die Aktivisten ergaben. Cabral selbst erlitt eine Kopfverletzung und erhebliche Schmerzen, während an Bord eines israelischen Schiffes angeblich 35 Knochenbrüche bei etwa 200 Aktivisten verzeichnet wurden. Die Versorgung mit Medikamenten, Wasser und Lebensmitteln war laut den Aktivisten unzureichend, und die Behandlung nach der Festnahme in Israel beinhaltete langes Ausharren in unbequemen Positionen mit zu engen Fesseln sowie weitere Schläge und Beleidigungen.













