Schweden verschärft unter der konservativen Regierung unter Minister Johan Forssell seinen Kurs gegenüber Einwanderern drastisch. Geplant ist eine Gesetzesänderung, die eine schnellere Abschiebung von Personen ermöglicht, deren Lebensstil als „mangelhaft“ eingestuft wird. Dies schließt explizit Drogenkonsum und Schulden ein. Forssell, Mitglied der Moderaterna, arbeitet an zwölf Gesetzesvorhaben, die noch vor der Sommerpause parlamentarisch verabschiedet werden sollen. Diese neue Härte im Einwanderungsrecht markiert eine deutliche Abkehr von bisherigen Praktiken und zielt darauf ab, die Einwanderungspolitik des Landes neu auszurichten.