Die Schweiz ist laut einer neuen Rangliste der Lausanner Management-Akademie IMD vom ersten auf den dritten Platz der wettbewerbsfähigsten Länder zurückgefallen. Diese jährliche Bewertung vergleicht die Attraktivität eines Landes für Investitionen, Unternehmensgründungen und Beschäftigung. Die Schweiz verliert an Boden, weil andere wirtschaftlich starke Nationen wie Singapur und Hongkong schneller auf geopolitische Herausforderungen wie Kriege und Handelszölle reagieren können. Internationale Unternehmen sehen die Schweiz zudem als teuer an, was hohe Lebenshaltungskosten, Löhne und Betriebskosten betrifft. Ökonom Arturo Bris vom IMD warnt vor weiterem Abgleiten der Schweiz und betont, dass das Land im technologischen Wettlauf kaum noch eine Rolle spiele, während asiatische und nahöstliche Länder mit gezielten Programmen, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, aufholen.