GesundheitsrisikoSchweiz hat weniger Hitzetote als Ausland – aber wie lange noch? 14h ago

Die globale Erwärmung führt zu einer zunehmenden Gesundheitsgefahr durch extreme Hitze, wobei jährlich etwa 546'000 Menschen weltweit sterben. Während in Europa die Sterblichkeit massiv ist, verzeichnet die Schweiz dank gezielter Massnahmen seit 23 Jahren stabile Hitzetodzahlen von rund 200 Fällen pro Jahr. Dennoch warnen Experten wie die Umweltepidemiologin Apolline Saucy, dass aktuelle Strategien wie Informationskampagnen oder kantonale Hitzepläne angesichts steigender Temperaturen nicht ausreichen werden. Die Belastung für Gesundheitssysteme ist deutlich spürbar, wie die erhöhten Notfallbesuche im CHUV und USZ zeigen. Während die WHO betont, dass viele Todesfälle vermeidbar wären, erfordern die zunehmende Intensität von Hitzewellen und die damit verbundenen ökonomischen Verluste langfristige bauliche und gesellschaftliche Anpassungen, um die Bevölkerung effektiv zu schützen.














