Die Schweiz sieht sich einer beispiellosen Bedrohungsdichte durch hybride Kriegsführung ausgesetzt, primär durch russische und chinesische Dienste, wie die Kantonspolizei Aargau und der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) berichten. In den letzten zwei Jahren wurden etwa ein Dutzend Vorfälle mit ausländischen Agenten registriert, die sich auf kritische Infrastrukturen wie Kernreaktoren, Treibstofflager und Stromnetzknotenpunkte konzentrieren. Im Oktober 2025 wurden Drohnen über strategisch wichtigen Aargauer Standorten gesichtet, während die Zahl der Drohnenüberflüge im Schweizer Luftraum sich 2025 auf 104 verdoppelte. Zudem meldete das Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) in neun Monaten über 260 Cyberangriffe auf öffentliche Verwaltungen, Medien und Spitäler, wobei die prorussische Gruppe «NoName 057(16)» besonders aktiv ist. Experten warnen vor mangelnder Vorbereitung und der Schwierigkeit, sich gegen moderne Drohnen und Cyberangriffe zu schützen.