Schweiz wieder in Nordkorea: Büro in Pjöngjang soll 2026 wieder öffnen 6h ago

Die Schweiz plant, ihr Kooperationsbüro in Pjöngjang im Laufe des Jahres 2026 wieder zu eröffnen, nachdem es aufgrund der Corona-Pandemie sechs Jahre lang geschlossen war. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte, dass das Büro für internationale Zusammenarbeit wieder eine ständige Präsenz vor Ort haben soll. Ziel dieser Wiedereröffnung ist die Förderung des bilateralen Dialogs sowie die Koordination humanitärer Programme in der Demokratischen Volksrepublik Korea. Während das EDA betont, dass die Schweiz durch diese Präsenz ihre Tradition der Guten Dienste und die Überwachung des Waffenstillstands unterstützt, äußert Nationalrat Gerhard Pfister Kritik. Er hinterfragt den Nutzen der Verwendung von Steuergeldern für Nordkorea im Vergleich zu anderen Schwerpunktländern. Das Büro in Pjöngjang war bisher die einzige ständige Schweizer Präsenz im Land, da diplomatische Beziehungen über Peking abgewickelt werden.














