Der Schweizer Nationalismus mit freundlichem Antlitz funktioniert nicht mehr. Heute denken alle egoistisch 19.06.2026

Die Schweiz hat lange erfolgreich ihren Nutzen auf Kosten anderer maximiert, doch diese Ära ist vorbei. Mittlerweile agieren auch die USA und die EU nationalistisch und zulasten der Schweiz. Während der Schweizer Nationalist Christoph Blocher früh den Multilateralismus kritisierte, was 1992 zur Ablehnung des EWR führte, setzte sich dieser Gedanke erst später in Großbritannien (Brexit) und den USA (Trump) durch. Heute gibt es viele "Blochers", darunter Trump, Farage und Bardella, und Nationalismus ist international ein Erfolgsrezept. Die EU schottet sich ab und gewährt keine Sonderkonditionen mehr, was sich durch Zwangsabgaben und Ausschlüsse bemerkbar macht. Angesichts der geopolitischen Umwälzungen und der sich verändernden globalen Ordnung muss die Schweiz ihre Partnerschaft mit der EU festigen, da ein isolierter "Global Switzerland"-Ansatz eine Chimäre bleibt und zu Risiken führen kann.














