Schwere Vorwürfe nach Verlobung im Stadion – Klub erklärt sich 04.02.2026

Vor dem Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg (1:0) am 10. März 2024 hat sich der Amateurschiedsrichter Pascal Kaiser vor 50.000 Zuschauern im Stadion verlobt, was weltweit für positive Reaktionen sorgte und als wichtiges Zeichen für queere Sichtbarkeit gefeiert wurde. Jedoch wird Kaiser seit über einem Jahr von der Kölner Staatsanwaltschaft gesucht, die ihm schwere Vorwürfe macht, darunter Diebstahl von Wechselgeld, Ausrichtung einer privaten Feier auf Firmenkosten und Umsatzunterschlagung im Wert von 5.000 bis 6.000 Euro. Das Verfahren war Anfang 2025 vorläufig eingestellt worden, da sein Aufenthaltsort unklar war, doch die Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen wieder aufnehmen, sobald eine Adresse bekannt ist. Der 1. FC Köln zeigte sich überrascht und betonte, dass Gäste für Stadionaktionen nicht polizeilich überprüft würden, und bekräftigte sein Engagement für Vielfalt und Toleranz. Kaiser bestreitet die Vorwürfe und sein Anwalt erklärt, dass sein Mandant an seiner offiziellen Meldeadresse erreichbar sei.














