Südlibanon: »Zumindest hat der Feind nicht gesiegt« 17.06.2026

Im Südlibanon feiern Hisbollah-Kämpfer in den Trümmern des Dorfes Srifa eine Waffenruhe, die nach 105 Tagen Krieg zwischen Israel und der Hisbollah verkündet wurde, vermittelt durch die USA und den Iran. Diese Waffenruhe soll 60 Tage dauern, um ein Friedensabkommen auszuhandeln. Die Hisbollah stellt die Waffenruhe als Sieg ihres Widerstands dar, obwohl die Bevölkerung durch Flucht und Zerstörung stark betroffen ist. Ein Hisbollah-Kämpfer, der auch Philosophiedozent ist, äußert sich bescheiden, dass der Feind zumindest nicht gesiegt habe. Die tatsächliche Einhaltung der Waffenruhe durch beide Seiten bleibt unsicher, da eigene Interessen und die Abhängigkeit von Iran und USA die Situation verkomplizieren.

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