Die Krise im Südsudan wird laut Yashovardan, der die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen koordiniert, völlig vernachlässigt, obwohl der Bürgerkrieg mit extremer Gewalt zurückkehrt. Seit dem Ausbruch des Konflikts wurden 400.000 Menschen getötet, und zehn Millionen benötigen humanitäre Hilfe. Der Südsudan ist zudem einer der gefährlichsten Orte für Helfer, mit 350 Angriffen auf Hilfsorganisationen allein im Jahr 2025. Elf Einrichtungen von Ärzte ohne Grenzen wurden in den letzten zwölf Monaten angegriffen, was zur Schließung von drei Krankenhäusern führte, und Angst sowie Nervosität sind zu ständigen Begleitern der Arbeit geworden.