"Seeblockade": Italien setzt deutsche Seenotretter im Mittelmeer fest 14.02.2026

Die italienischen Behörden haben das deutsche Seenotrettungsschiff "Humanity 1" in Trapani, Sizilien, für 60 Tage festgesetzt und eine Geldstrafe von 10.000 Euro verhängt. SOS Humanity gab am Samstag in Berlin bekannt, dass der Besatzung vorgeworfen wird, bei der Rettung von 33 Menschen aus Seenot nicht mit der libyschen Seenotleitstelle kommuniziert zu haben. Diese Maßnahme folgt auf einen Gesetzentwurf der italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, der eine "Seeblockade" vorsieht und auch zivile Rettungsschiffe betreffen würde. Die Besatzung wies die Vorwürfe zurück und erklärte, alle zuständigen Rettungsleitstellen informiert zu haben, jedoch bewusst nicht mit libyschen Akteuren wegen deren Menschenrechtsverletzungen. Dies ist die dritte Festsetzung eines Rettungsschiffes des Bündnisses "Justice Fleet" innerhalb von drei Monaten.














