Seit 2017 halbiert: Zahl der Eheschließungen in China sinkt – und unterstreicht die demografische Krise 11.05.2026

Die Zahl der Eheschließungen in China ist im ersten Quartal 2024 um 6,2 Prozent auf knapp 1,7 Millionen gesunken, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Seit 2017 hat sich die Anzahl der Hochzeiten damit etwa halbiert. Dieses deutliche Absinken, das vom Ministerium für zivile Angelegenheiten gemeldet wurde, verschärft die demografische Krise des Landes, die sich bereits durch schrumpfende Einwohnerzahlen und eine Rekordtief bei der Geburtenrate zeigt. Da in China traditionell Kinder erst nach der Heirat geboren werden und die Heiratsurkunde oft Voraussetzung für staatliche Leistungen ist, wird die sinkende Heiratsrate als weiteres Alarmsignal für die chinesische Führung gewertet. Trotz staatlicher Anreize wie finanzieller Zuschüsse und Ausbau der Kinderbetreuung sind die Ergebnisse bisher begrenzt.













