Selenskyj kritisiert Sanktionslockerung "Das trägt ganz sicher nicht zum Frieden bei" 13.03.2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die jüngsten Lockerungen der US-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert und betont, dass dies dem Frieden nicht diene. Er schätzt, dass diese Lockerung Russland rund zehn Milliarden Dollar für den Krieg einbringen könnte, und fordert die Europäische Union auf, den Druck durch das 20. Sanktionspaket aufrechtzuerhalten, das derzeit von Ungarn und der Slowakei blockiert wird. Selenskyj ist überzeugt, dass die Aufhebung von Sanktionen Russlands Position stärkt, da das Land Einnahmen aus Energieressourcen für Waffen gegen die Ukraine verwendet. Politische Beobachter in der Ukraine, wie Finanzanalyst Serhij Fursa und Politikwissenschaftler Volodymyr Fessenko, sehen ebenfalls eine Stärkung Russlands, insbesondere durch steigende Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten, und vermuten, dass die USA versuchen, Russland zu Zugeständnissen in den festgefahrenen Verhandlungen mit der Ukraine zu bewegen.













