Seltene Erkrankung: Baby stirbt in Berlin an Meningokokken-Infektion 10.02.2026

Ein drei Monate altes Baby ist am 24. Januar in Berlin an einer Meningokokken-Infektion gestorben, nachdem es mit einem Hautausschlag und Bewusstseinstrübung in die Notaufnahme eingeliefert wurde. Der Säugling entwickelte ein Waterhouse-Friderichsen-Syndrom, eine lebensbedrohliche Form des septischen Schocks, die in etwa einem Drittel der Fälle tödlich verläuft. Meningokokken, Bakterien, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, können Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung auslösen, sind in Deutschland selten, aber oft schwerwiegend mit einer Todesrate von 7 bis 15 Prozent. Seit 2024 wird eine Impfung für Säuglinge ab zwei Monaten gegen Serogruppe B empfohlen, und seit Oktober 2025 auch für Jugendliche gegen Serogruppen A, C, W und Y.














