Am 25. Juni 2026 fotografierte der Zermatter Bergführer Harry Lauber ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Wasserfälle, die vom Gipfel des Matterhorns herabstürzten. Das Phänomen dauerte nur fünf bis zehn Minuten und entstand durch eine Kombination aus außergewöhnlich warmer Luftmasse und Gewitterregen auf den Alpenkämmen. Laut Meteorologe Luca Nisi von MeteoSchweiz lag die Nullgradgrenze an diesem Tag bei etwa 4500 Metern, sodass der Regen nicht als Schnee, sondern als Wasser auf den nackten Fels fiel und sofort talwärts floss.