Senkung der Lohnnebenkosten: Widerstand aus den Ländern 10.06.2026

Die Bundesregierung plant ab 2028 eine Senkung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um einen Prozentpunkt, um die Lohnnebenkosten zu reduzieren. Diese Maßnahme stößt bei zahlreichen Landesregierungen auf heftigen Widerstand, da die daraus resultierenden Steuerausfälle über geringere Ertragsanteile zulasten der Länder und Gemeinden finanziert werden sollen. Landeshauptleute wie Wallner, Stelzer und Edtstadler kritisieren dies als Verstoß gegen bestehende Vereinbarungen des Finanzausgleichs und des Stabilitätspakts. In Wien wird gewarnt, dass bundesweit rund 440 Millionen Euro wegfallen könnten. Während Finanzminister Markus Marterbauer die Pläne im Doppelbudget 2027/28 verteidigt, fordern Vertreter aus Salzburg, Steiermark und dem Burgenland eine vollständige Gegenfinanzierung durch den Bund. Einige Landesregierungen, wie die von Mikl-Leitner und Mattle, begrüßen das Ziel der Entlastung, fordern jedoch eine gesamthafte Lösung ohne Leistungskürzungen.














