Sexualisierte Gewalt gegen Kinder Freiwillige "Chatkontrolle" in der EU vor dem Aus 16.03.2026

Die freiwillige "Chatkontrolle" in der EU, die es Messengerdiensten und Plattformen wie WhatsApp, Instagram, LinkedIn, Google und Microsoft erlaubte, Nachrichtenverläufe auf Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch zu scannen und zu melden, läuft am 3. April aus. Grund dafür ist das Scheitern von Verhandlungen zwischen EU-Staaten und dem Parlament über eine Verlängerung oder Neuregelung. Ursprünglich schlug die Kommission 2022 eine verpflichtende, automatisierte Massenüberwachung vor, die jedoch am Widerstand Deutschlands scheiterte. Das Europaparlament stimmte zuletzt für eine befristete Regelung bis August 2027, die nur verdächtige Nutzer und gemeldetes Material betraf, was jedoch nicht zu einer Einigung mit den EU-Staaten führte. Die nun entstandene Lücke wird von der zyprischen Ratspräsidentschaft bedauert, da sie die Rettung von Opfern und die Strafverfolgung erschwert.













