Sexuelle Fantasien hängen stark von der Persönlichkeit ab 31.03.2026

Eine Studie der Michigan State University und der Chapman University, veröffentlicht im Februar 2026 in PLOS ONE, untersuchte den Zusammenhang zwischen den „Big Five“ der Persönlichkeit und sexuellen Fantasien bei 5225 US-Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen, dass Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit mit selteneren sexuellen Fantasien korrelieren, was auf eine stärkere Normorientierung zurückgeführt wird. Neurotische Persönlichkeiten, insbesondere solche mit depressiven Zügen, fantasieren häufiger, möglicherweise als Form der Emotionsregulation. Überraschenderweise zeigten Extraversion und Offenheit keine signifikanten Zusammenhänge mit der Fantasiehäufigkeit. Die Studie betont, dass Fantasien nicht zwangsläufig das Selbstbild widerspiegeln und ein normaler, vielfältiger Teil der menschlichen Sexualität sind, wobei die Daten hauptsächlich auf Selbstauskünften von langjährig verheirateten, älteren US-Amerikanern basieren.














