Sicherheit auf Schiene: Die Bahn rüstet auf – Datenschützer mahnen zur Vorsicht 14.02.2026

Angesichts zunehmender Gewalt plant die Deutsche Bahn (DB) die flächendeckende Einführung von Bodycams für Mitarbeiter im Kundenkontakt, um die Sicherheit zu erhöhen und Vorfälle zu deeskalieren. Dieser Schritt, der nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar beschlossen wurde, stößt jedoch auf Bedenken von Datenschützern. Experten wie Alexander Roßnagel warnen vor einer Überwachung der Privatsphäre von Reisenden und fordern strikte, anlassbezogene Nutzung der Kameras, die nur nach expliziter Ankündigung durch das Personal aktiviert werden dürfen. Ähnliche Bedenken äußert die Stiftung Datenschutz bezüglich potenzieller "Beifänge" und der Notwendigkeit, die Erstellung von Bewegungsprofilen zu verhindern, beispielsweise durch kurze Speicherfristen wie bei der Hamburger Hochbahn. Während die Gewerkschaft Tonaufzeichnungen fordert, schlagen Datenschützer eine räumliche und zeitliche Begrenzung auf Problemstrecken vor, und Kritiker wie die Linke betonen die Notwendigkeit von mehr Personal statt rein technischer Lösungen.














