Sicherheitskonferenz in Singapur USA wollen eigenständige Partner im Indopazifik 30.05.2026

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat auf der Sicherheitskonferenz in Singapur eine klare Botschaft gesendet: Die Ära, in der die USA die Verteidigung wohlhabender asiatischer Nationen subventionierten, sei vorbei. Angesichts der wachsenden Macht Chinas und zunehmender Krisenherde im Indopazifik fordert Hegseth die asiatischen Länder auf, ihre Militärausgaben zu erhöhen und eigenständige Partner zu werden, anstatt auf amerikanische Militärmacht als alleinige Sicherheit zu setzen. Es gibt jedoch wachsende Zweifel an der Verlässlichkeit und Kapazität der USA, sowohl aufgrund globaler Krisen wie dem Krieg in der Ukraine als auch wegen politischer Instabilität, was viele regionale Akteure dazu veranlasst, neue Partnerschaften zu suchen. Hegseth lobte diesen pragmatischen, interessenbasierten Ansatz und kritisierte indirekt Westeuropa dafür, sich zu sehr von idealistischen Werten leiten zu lassen.













