"Sie haben den Dieselskandal schamlos ausgenutzt" 13.03.2026

Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, blickt im Interview mit t-online auf die Bewältigung des Dieselskandals zurück und gesteht Fehler ein, während er gleichzeitig die Justiz kritisiert. Er räumt ein, dass der Konzern durch die Manipulationssoftware, die in rund 11 Millionen Dieselautos weltweit eingebaut wurde, milliardenschwere Strafzahlungen und einen massiven Vertrauensverlust erlitt. Müller kommentiert die aktuelle schwierige Lage der Autoindustrie, die durch den Wettbewerb aus China und die US-Zollpolitik verschärft wird, und betont die Notwendigkeit flexibler Reaktionen und Kostensenkungen bei Volkswagen. Er verteidigt die Bonuszahlungen an den Vorstand und erklärt, wie er seine eigene Millionengehalt verwendet hat, unter anderem zur Unterstützung einer ukrainischen Familie. Müller kritisiert zudem, dass Umweltorganisationen den Dieselskandal für ihre Interessen ausgenutzt hätten und das Verbrenner-Aus in seiner Form ein Fehler sei.














