Sie haben nicht dazugelernt 06.02.2026

Der Artikel kritisiert die Haltung großer Sportverbände wie dem IOC und der FIFA, die trotz ihrer Rhetorik von Solidarität und globalem Zusammenhalt Athleten einschränken, wenn diese sich politisch äußern wollen. Dies wird am Beispiel der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo deutlich, wo US-Athletinnen wie Lindsey Vonn, Jessie Diggins und Alysa Liu Bedenken hinsichtlich der politischen Lage in den USA äußerten, während das IOC die Meinungsfreiheit von Sportlern auf bestimmte Anlässe beschränkt. Der Autor vergleicht diese Haltung mit der des Fußballverbands FIFA unter Gianni Infantino, der sich mit Autokraten einlässt und den Ausschluss russischer Mannschaften kritisiert. Die Verbände laufen Gefahr, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen, indem sie sich angesichts globaler Probleme verbiegen und eine "unpolitische" Haltung propagieren, die blinden Gehorsam fordert.















