"Sie kann Gegenmaßnahmen empfehlen": Bundeswehr will den Einsatz von KI vorantreiben, um Strategien schneller zu entwickeln 27.03.2026

Die Bundeswehr plant, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) massiv auszubauen, um strategische Entscheidungen und die Entwicklung von Gegenmaßnahmen zu beschleunigen. Heeresinspekteur Christian Freuding erklärte gegenüber Reuters, dass KI-Systeme riesige Datenmengen vom Schlachtfeld, wie sie beispielsweise die Ukraine durch Drohneneinsätze sammelt, analysieren können. Diese Analyse ermöglicht es der KI, Muster im Verhalten des Gegners zu erkennen und darauf basierend Empfehlungen für zukünftige Aktionen zu geben, was potenziell Hunderte von Arbeitsstunden für Soldaten einsparen könnte. Freuding betonte jedoch, dass die finale Entscheidung stets beim Menschen, dem Soldaten, liegen werde. Eine gemeinsame Entwicklung mit NATO-Partnern wird erwogen, wobei die Frage des Zugangs zu sensiblen Daten, insbesondere im Hinblick auf umstrittene Unternehmen wie Palantir, eine zentrale Rolle spielt.














