„Sie zwingen mich, Druschba zu reparieren“ – Selenskyj klagt über Erpressung 16.03.2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Forderung Ungarns, die Druschba-Ölpipeline zu reparieren, als „Erpressung“, da dies an die Freigabe von 90 Milliarden Euro EU-Krediten geknüpft sei. Selenskyj lehnte die Entsendung eines EU-Untersuchungsteams in die Ukraine ab und erklärte, er blockiere die Reparatur nicht, sei aber machtlos, wenn Waffenlieferungen an Bedingungen geknüpft würden. Er warf Ungarn vor, bereits vor den Problemen mit der Druschba-Pipeline wiederholt EU-Finanzierungen und Sanktionen gegen Russland blockiert oder verzögert zu haben, was er als Teil einer politischen Linie zur Unterstützung Russlands interpretierte. Die Druschba-Pipeline, die Öl nach Ungarn und in die Slowakei transportiert, wurde Ende Januar durch russische Drohnen schwer beschädigt, was die Reparatur erschwert. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verteidigte seine Blockade und nannte die Unterstützung eines Staates, der eine existenzielle Bedrohung für Ungarn darstelle, unbegründet.















